Prävention sexualisierter Gewalt (PsG) in der sportlichen Kinder- und Jugendarbeit

Schutzkonzept des FC Markt Schwaben

Leitlinien für Trainer/-innen, Übungsleiter/-innen, Abteilungsleiter/-innen, Mitarbeiter/-innen, Referent/-innen und ehrenamtliche Helfer/-innen, die in der Kinder-und Jugendarbeit des FC Markt Schwaben e.V. tätig sind.

Leitlinien regeln Situationen besonderer Nähe zwischen Verantwortlichen im Sportverein und anvertrauten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (im Folgenden „Sportler/-innen genannt). Sie definieren, welches Verhalten erwünscht und welches unerwünscht ist, und ermöglichen daher, gezielter auf Verhaltensweisen zu achten und Verstöße anzusprechen.

Jeder Sportverein ist daher in der Verantwortung, zum Schutz der eigenen Trainer/-innen, Übungsleiter/-innen, Abteilungsleiter/-innen, Mitarbeiter/-innen, Referent/-innen und ehrenamtliche Helfer/-innen (im Folgenden „Übungsleiter/-innen genannt), sowie der Sportler/-innen in allen Altersbereichen Leitlinien zu beschließen und zu kommunizieren. Das schafft Offenheit, Sicherheit und Transparenz für alle!

Es wird immer Situationen geben, in denen sich die verantwortlichen Personen nicht an die Vereinbarungen halten können. Diese Ausnahmen sollten jedoch erklärbar und vom Vorstand vertretbar sein (z.B. ein Sportler wird alleine heimgefahren, weil alle anderen schon weg sind und der Übungsleiter von den Eltern darum gebeten wurde).

Die folgende Auflistung ist für die aktiven Mitwirkenden im Sportbetrieb formuliert, sie gelten jedoch auch für alle anderen Personengruppen im Sportverein. Es ist zu beachten, dass bei den angesprochenen Einwilligungen bei minderjährigen Sportler/-innen auch die Einwilligung der Eltern einzuholen ist.

  • Sportstätten, Umkleideräume und Duschen werden nur von Personen betreten, die mit dem Trainingsbetrieb unmittelbar zu tun haben. Ggf. sind Umkleidekabinen von Kinder/Jugendlichen und Erwachsenen zu trennen.
  • Übungsleiter/-innen sind nicht mit einem Kind oder Jugendlichen alleine in einem Raum (Sporthalle, Umkleide, Dusche, Aufenthaltsraum, bzw. Schlafraum, Zelt oder Ähnlichem bei Trainingscamps oder Ausflügen).
    Eine solche Situation ist zu entschärfen z.B. durch:

    • weitere Betreuungsperson hinzuziehen (auch Eltern möglich)
    • Tür offen lassen und nicht abschließen
    • bei Verletzungen, sofern möglich, eine zweite Person hinzuziehen (auch andere Teilnehmenden des Sportbetriebs)
  • Notwendige Körperberührungen durch Übungsleiter/-innen für sportartenspezifische Hilfestellungen, Grifftechniken, Vorzeigen einer Technik und unterstützende Führung bei technischen Bewegungsabläufen werden nur mit dem Einverständnis der Sportler und Sportlerinnen durchgeführt. Eltern werden im Vorfeld über Hilfemaßnahmen bei der Sportart informiert, soweit sie diese nicht bereits kennen.
  • Erwachsene gehen nicht mit Minderjährigen Duschen.
  • Es finden keine Besprechungen während des Umziehens statt.
  • Bei Unternehmungen über Nacht (z.B. Trainingslager, Auswärtsspiel) auf getrennte Zimmer/Zelte für Übungsleiter/-innen und anvertraute Sportler/-innen achten. Wenn es nicht anders möglich ist: zwei Übungsleiter/-innen im Schlafraum.
    Übungsleiter/-innen legen sich nicht zu Sportler/-innen ins Bett.
  • Falls Unternehmungen mit einzelnen Sportler/-innen nötig sind, werden sie vorher bei der Abteilungsleitung angemeldet und begründet.
  • Übungsleiter/-innen nehmen keine einzelnen Sportler/-innen im Auto mit.

nach Bayerische Sportjugend im BLSV e.V. (2020): Schutzvereinbarung, https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/spielbetrieb-verbandsleben/vereinsunterstutzung/sexuelle-gewalt/bsj_schutzvereinbarungen-psg-2020.pdf (Aufruf 23.02.2026)

  • Übungsleiter/-innen nehmen Sportler/-innen nicht in ihren Privatbereich mit.
  • Übungsleiter/-innen machen einzelnen Kindern oder Jugendlichen keine Geschenke.
  • Bei vertraulichen Gesprächen gilt das Prinzip der offenen Türe bzw. der Sichtkontakt zu einer weiteren erwachsenen Person.
  • Klarheit im körperlichen Umgang miteinander: Körperkontakte nur in der „Öffentlichkeit“ der Gruppe.
  • Körperliche Kontakte zu Sportler/-innen (in den Arm nehmen, um zu trösten oder Mut zu machen) müssen von diesen erwünscht und gewollt sein und dürfen das pädagogisch sinnvolle Maß nicht überschreiten.
  • Keine Geheimnisse: Übungsleiter/-innen teilen mit Sportler/-innen keine Geheimnisse. Alle Absprachen, die ein Übungsleiter oder eine Übungsleiterin mit einem Sportler oder Sportlerin trifft, können öffentlich gemacht werden.
    Eine Ausnahme liegt z.B. dann vor, wenn ein Sportler oder eine Sportlerin sich mit einem Problem dem Übungsleiter oder der Übungsleiterin anvertraut.
  • Übungsleiter/-innen äußern keine sexistischen Bemerkungen und abwertenden Kommentare, auch nicht in Sozialen Medien, über Sportler/-innen.
  • Sexualisierte Kommentare und sexualisiertes Verhalten in der Sportgruppe, auch über die Sozialen Medien, werden umgehend in der Sportgruppe thematisiert. Der Übungsleiter und die Übungsleiterin informiert nach Bedarf auch den Vereinsvorstand.

nach Bayerische Sportjugend im BLSV e.V. (2020): Schutzvereinbarung, https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/spielbetrieb-verbandsleben/vereinsunterstutzung/sexuelle-gewalt/bsj_schutzvereinbarungen-psg-2020.pdf (Aufruf 23.02.2026)

  • Es ist verboten, eine Person ohne deren Einwilligung an intimen Orten (z.B. Umkleide, Dusche, Schlafraum) zu fotografieren oder zu filmen. Auch mit Einwilligung sind Fotos an intimen Orten zu unterlassen.
  • Es ist verboten, Abbildungen (Fotos, Videos) einer Person ohne deren Einwilligung zu veröffentlichen, u.a. auch in Messenger-Diensten (wie WhatsApp).
  • Aufnahmen von (einzelnen) Sportler/-innen dürfen nur mit deren Einwilligung (bei Minderjährigen der Einwilligung der Erziehungsberechtigten) und zu offiziellen Vereinszwecken (z.B. Mannschaftsfoto, Wettkämpfe, Trainingsanalyse) gemacht werden. Nach Nutzung oder Weiterleitung an den Sportler oder die Sportlerin sind die Aufnahmen vom privaten Gerät zu löschen. Für private Aufnahmen des Sportlers oder der Sportlerin wird ausschließlich das Gerät des Sportlers oder der Sportlerin verwendet. Anzügliche oder missverständliche Posen der Sportler/-innen sind zu unterlassen.
  • Kontaktdaten der Sportler/-innen werden nur für die Organisation des Sportbetriebs, jedoch nicht für private Zwecke, genutzt. Nach Beendigung der Übungsleitertätigkeit bzw. Verlassen der Sportler/-innen der Sportgruppe müssen die Kontaktdaten der anvertrauten Sportler/-innen gelöscht werden.
  • Sollte Kontakt zwischen Übungsleiter/-innen und Sportler/-innen über die Sozialen Medien stattfinden, muss dieser transparent gehandhabt werden. I.d.R. sollte er einsehbar über einen Gruppenchat laufen. Gehen Eins-zu-Eins-Kontakte über die Organisation des Trainings hinaus, dann hat der/die Übungsleiter/-in einen weiteren Vereinsverantwortlichen zu informieren.
  • Übungsleiter/-innen stellen keine Kontakt- bzw. Freundschaftsanfragen in den Sozialen Medien an ihre Sportler/-innen. Sie entscheiden reflektiert und transparent (ggf. in Absprache mit den Vereinsverantwortlichen (Abteilungsleitungen)) unter welchen Voraussetzungen sie Kontaktanfragen ihrer Sportler/-innen annehmen möchten.
  • Übungsleiter/-innen gestalten ihre (öffentlichen) Auftritte in den Sozialen Medien so, dass ihre anvertrauten Sportler/-innen nicht mit jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert werden.

Für unser Trainer*innen gilt daher die folgende Selbstverpflichtung und der damit einhergehende Verhaltenskodex.

  1. Ich  verpflichte mich, alles zu tun, dass in der sportlichen und außensportlichen Jugendarbeit des FC Markt Schwaben e.V. keine Grenzverletzungen, kein sexueller Missbrauch und keine sexualisierte Gewalt möglich werden.
  2. Ich möchte Vorbild für die mir anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein, stets die Einhaltung von sportlichen und zwischenmenschlichen Regeln vermitteln und nach den Gesetzen des Fair Play handeln. Daher halte ich mich an den Verhaltenskodex.
  3. Ich will die mir anvertrauten Jungen und Mädchen vor Schaden und Gefahren, Missbrauch und Gewalt schützen und bei ihnen ein gesundes Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zur Selbstbestimmung fördern.
  4. Ich respektiere die individuelle Persönlichkeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und bringe ihnen Wertschätzung und Vertrauen Dazu werde ich die sportlichen und außensportlichen Angebote stets an dem Entwicklungsstand der mir anvertrauten jungen Menschen ausrichten und altersgerechte Methoden einsetzen.
  5. Ich respektiere die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Scham der mir anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie der anderen
  6. Ich nehme die individuellen Empfindungen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Nähe und Distanz gegenüber anderen Menschen ernst und respektiere ihre persönlichen Grenzen.
  7. Ich habe eine besondere Vertrauens- und Autoritätsstellung gegenüber Kindern, Jugendlichen und jungen Diese Position werde ich nicht missbrauchen. Als Vereinsmitarbeiter/in nutze ich meine Rolle nicht für sexuelle Kontakte zu mir anvertrauten Minderjährigen.
  8. Mir ist bewusst, dass jede sexuelle Handlung mit Schutzbefohlenen eine strafbare Handlung ist, mit entsprechenden disziplinarischen und ggf. strafrechtlichen Folgen.
  9. Abwertendes sexistisches, diskriminierendes und gewalttätiges verbales und nonverbales Verhalten toleriere ich nicht und beziehe dagegen Stellung.
  10. Ich nehme Grenzüberschreitungen durch andere Mitarbeitende und Teilnehmende in Gruppen, Mannschaften, bei Angeboten und Aktivitäten bewusst wahr und vertusche sie nicht. Die Situation muss bei den Beteiligten offen angesprochen werden.Im „Konfliktfall“ informiere ich die verantwortlichen Beauftragten des Vereins. Dabei steht der Schutz der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an erster Stelle. Denn starke junge Menschen können „NEIN“ sagen und sind weniger gefährdet.

1.Verhalten gegenüber anderen

Trainer- und Betreuungspersonen verhalten sich im Rahmen ihrer Tätigkeit sowie ihrer Mitgliedschaft beim FC Markt Schwaben nicht extremistisch, obszön, provokativ oder beleidigend.

Sie unterlassen jegliche herabwürdigenden, diskriminierenden oder verunglimpfenden Äußerungen oder Handlungen, insbesondere in Bezug auf ethnische Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Sprache, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder Alter.

Sie treten jeder Form interpersoneller (körperlicher, emotionaler oder sexualisierter) Gewalt entschieden entgegen und handeln jederzeit respektvoll gegenüber allen Beteiligten.

Wird entsprechendes Verhalten bei Spielenden, Eltern oder Gästen beobachtet, wird dieses nicht toleriert. Es erfolgt ein konsequentes Einschreiten zur Wahrung der Werte eines respektvollen Miteinanders.

2. Fairness und Respekt

Fairplay und Teamgeist stehen im Mittelpunkt. Spielende werden dazu angehalten, Mitspielende, gegnerische Teams sowie Schiedsrichter respektvoll zu behandeln. Entscheidungen der Schiedsrichter werden akzeptiert. Gewalt in jeglicher Form wird nicht toleriert. Eigene Entscheidungen und Handlungen werden regelmäßig reflektiert.

3. Förderung und Entwicklung der Spielenden

Ziel ist die bestmögliche individuelle Förderung jeder einzelnen Person. Alle Spielenden werden gleichberechtigt behandelt, die Einsatzzeiten werden fair verteilt. Alters- und leistungsgerechte Trainingsmethoden kommen zur Anwendung, wobei die Freude am Sport über reinem Leistungsdenken steht.

Die persönliche Entwicklung sowie die Entwicklung der Mannschaft stehen über dem Spielergebnis. Kritische Themen werden in Einzelgesprächen und nicht vor der Mannschaft geklärt.

4. Verantwortung für Gesundheit und Sicherheit

Die körperliche und seelische Gesundheit der Spielenden hat oberste Priorität. Niemand wird zu etwas gezwungen. Grundkenntnisse in Sportmedizin und Erster Hilfe werden vorausgesetzt.

Es wird darauf geachtet, dass Kinder ausschließlich mit Schienbeinschonern am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Das Tragen von Schmuck – insbesondere langen Ketten – ist während des Trainings und Spiels nicht gestattet.

5. Kommunikation und Zusammenarbeit

Eine offene und transparente Kommunikation mit Spielenden, Eltern sowie Vereinsverantwortlichen ist essenziell. Konflikte werden sachlich und lösungsorientiert angesprochen. Eltern werden regelmäßig über die sportliche Entwicklung informiert.

Der Verantwortungsbereich von Kolleginnen und Kollegen wird respektiert; bei Unklarheiten wird das persönliche Gespräch gesucht.

Trainer- und Betreuungspersonen fördern eine motivierende und wertschätzende Kommunikation mit Eltern und engagieren sich aktiv, um diese für ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein zu gewinnen. Ohne diese Unterstützung können Turniere und weitere Vereinsaktivitäten nicht realisiert werden.

Zudem besteht die Verantwortung, zukünftige Trainerpersonen auszubilden und zu fördern. Verfügt eine Mannschaft über Junior-Coaches, werden diese aktiv in die Trainingsorganisation eingebunden. Durch gezielte Unterstützung sollen sie motiviert werden, sich langfristig im Verein zu engagieren. Dabei wird besonderer Wert auf fachliche Begleitung, Förderung und Wertevermittlung gelegt.

6. Einhaltung von Regeln und Vorschriften

Die Regeln des Vereins, des Verbands und des Fairplays werden eingehalten und vermittelt. Die

Aufsichtspflicht ist jederzeit zu gewährleisten. Der Konsum von Alkohol und Drogen ist während der Betreuungstätigkeit untersagt. Die Sportanlage wird ausschließlich für den Trainings- und Spielbetrieb genutzt.

7. Schutz vor Missbrauch und Gewalt

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Form von Gewalt und Missbrauch hat höchste Priorität. Verdächtige Vorfälle oder Grenzüberschreitungen werden unverzüglich gemeldet.

Körperkontakt erfolgt ausschließlich in angemessener und notwendiger Weise (z. B. zur technischen Korrektur oder zur Ersten Hilfe).

8. Nachhaltigkeit und Vereinsleben

Trainer- und Betreuungspersonen tragen aktiv zur positiven Vereinsentwicklung bei und fördern den Teamzusammenhalt. Umweltbewusstes Handeln, wie Müllvermeidung und nachhaltige Mobilität, wird unterstützt.

Trainingsmaterial wird sorgfältig behandelt, gereinigt und ordnungsgemäß aufgeräumt. Verlust oder Beschädigung werden umgehend gemeldet.

Es wird darauf geachtet, dass Trikotsätze vollständig bleiben. Eltern und Spielende werden auf eine sachgemäße Pflege und Reinigung der Ausstattung hingewiesen, um deren Langlebigkeit zu gewährleisten.

Der FC Markt Schwaben setzt auf ein respektvolles, unterstützendes und förderndes Umfeld für die Kinder und Jugendlichen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Erfolges sind die Eltern, die durch ihr Verhalten und ihre Mitarbeit den Verein und das Team unterstützen können. Darüberhinaus möchten wir alle Spielenden in ihrer sozialen, sportlichen und Entwicklung fördern. Wir erwarten daher von Eltern und Spielenden einen fairen, respektvollen Umgang und ein konstruktives Miteinander.

Der FC Markt Schwaben setzt auf ein respektvolles, unterstützendes und förderndes Umfeld für die Kinder und Jugendlichen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Erfolges sind die Eltern, die durch ihr Verhalten und ihre Mitarbeit den Verein und das Team unterstützen können. Dieser Verhaltenskodex soll als Leitfaden dienen, um ein positives Miteinander zu gewährleisten und die Entwicklung der Spieler*innen bestmöglich zu fördern.

1.Einteilung der Spielenden in Mannschaften
• Grundsätzlich erfolgt die Einteilung nach Jahrgang. Bei mehreren Mannschaften eines Jahrgangs wird zusätzlich der Entwicklungsstand berücksichtigt.
• Die Einteilung berücksichtigt zudem die sportliche Entwicklung und körperlichen Merkmale (z. B. Wachstumsphase) der Kinder und Jugendlichen. Entscheidungen werden gemeinsam von der sportlichen Jugendleitung und den Trainer*innen getroffen.
• Die Einteilung berücksichtigt ebenso den Leistungsstand, um sowohl sportlich als auch sozial eine ausgeglichene und motivierende Atmosphäre zu schaffen.

2. Begleitung zum Training
• Bei sehr jungen Spielenden oder bei Einsteiger*innen können Eltern die Umkleidekabine in den ersten Wochen begleiten und an Trainingseinheiten als Zuschauer teilnehmen.(U6 & U7). Elternteile sind nicht mit fremden Kindern alleine in der Kabine. Ziehen sich andere Kinder ebenfalls mit um, muss vorher das Einverständnis aller Beteiligten eingeholt werden.
• Mit zunehmender Vertrautheit sollen Spielende selbstständig zum Training gehen und sich umziehen, um Selbstständigkeit zu fördern.
• Zwischenrufe oder Anweisungen während des Trainings oder Spiels können die Konzentration der Spielenden beeinträchtigen. Eltern halten sich daher bitte zurück und verfolgen das Geschehen vom Spielfeldrand, nicht hinter Toren oder direkt auf dem Rasen.

3. Ausrüstung
• Für das Training sind erforderlich: Sporttrikot, Sporthose, Fußballschuhe, Schienbeinschoner (Pflicht), Stutzen. Ohne Schienbeinschoner ist die Teilnahme am Training oder Spiel nicht möglich.
• Bei kühlerem oder regnerischem Wetter sind zusätzliche Kleidungsstücke wie Unterhemd, Sweatshirt, Regenjacke oder lange Trainingshose empfehlenswert.
• Bei kalten Temperaturen wird Mütze, Handschuhe und lange Unterwäsche empfohlen.

4. Trainingsbeginn und -ende
• Das Training beginnt mit einer Begrüßung beim Trainerteam und endet mit der Verabschiedung durch dieses.+

5. Pausengetränke
• Bitte geben Sie Spielenden eine bruchsichere und wieder verschließbare Trinkflasche mit. Empfohlen wird Wasser oder ein isotonisches Getränk (z. B. Apfelschorle im Verhältnis 1:3).
• Süße Getränke wie Cola sind ungeeignet, da sie den Durst verstärken und die sportliche Leistung nicht fördern. •

6. Zusammenarbeit mit Jugendleitung, Trainer*innen und Betreuungspersonen
• Jugendleitung, Trainer*innen und Betreuungspersonen stehen für konstruktive Rückmeldungen und Anregungen jederzeit zur Verfügung.
• Eltern, die den Verein durch ehrenamtliche Unterstützung (z. B. Turniere, Jugendfahrten, Grillabende, Spielbesuche) unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Ohne diese Mithilfe sind viele Veranstaltungen nicht realisierbar.

7. Vorbildfunktion von Eltern
Unterstützung der Mannschaft
Ich unterstütze die gesamte Mannschaft positiv und respektiere die sportlichen Entscheidungen des Trainerteams. Dazugehört auch Pünktlichkeit beim Training und rechtzeitige Zu-und Absageb zu Trainingseinheiten und Spielansetzungen. Dabei unterstütze ich mein Kind sich an diese Höflichkeiten zu halten.
Akzeptanz von Schiedsrichterentscheidungen
Ich akzeptiere die Entscheidungen der Schiedsrichter und setze mich in schwierigen Situationen durch Zurückhaltung für die Mannschaft und den Verein ein.
Förderung der sportlichen und schulischen Entwicklung
Ich fördere die sportliche Entwicklung meines Kindes oder meiner betreuten Person und bringe diese in Einklang mit schulischer und beruflicher Ausbildung.
Unterstützung der individuellen Entwicklung
Ich helfe meinem Kind oder meiner betreuten Person, sich frei in Persönlichkeit und sportlicher Entwicklung zu entfalten.
Ehrenamtliche Mithilfe
Ich unterstütze den FC Markt Schwaben bei der Organisation und Durchführung von Spielen, Turnieren und Vereinsaktivitäten.
Vorbildfunktion
Ich trete am Sportplatz und in der Umgebung der Mannschaft als Vorbild auf, verzichte auf Alkohol und respektiere das Rauchverbot auf dem Vereinsgelände. Ich verhalte mich während des Spiels stets fair sowie besonnen, bleibe hinter der Platzbegrenzung und überlasse die sportliche Anleitung ausschließlich dem Trainerteam, um den Kindern eine ruhige und konzentrierte Spielatmosphäre zu ermöglichen.

Der FC Markt Schwaben verfolgt das Ziel, die sportliche, soziale und persönliche Entwicklung seiner Spielerinnen zu fördern. Dieser Verhaltenskodex soll den Spielerinnen als Leitfaden dienen, um ein respektvolles und konstruktives Miteinander auf und neben dem Spielfeld zu gewährleisten.

1. Einteilung in Mannschaften
• Die Einteilung der Mannschaften erfolgt durch die Jugendleitung und die Trainer*innen unter Berücksichtigung deines Leistungsstandes und deiner Entwicklung. Diese Entscheidung basiert darauf, dich individuell zu fördern und dich sowohl sportlich als auch sozial zu integrieren.
• Es wird darauf geachtet, dass du entsprechend deiner Fähigkeiten und deines Entwicklungsstands in einer Mannschaft spielst, die dich nicht überfordert, aber auch nicht unterfordert.

2. Verhalten während des Trainings und Spiels
• Sei stets pünktlich und gut vorbereitet für jedes Training und jedes Spiel.
• Zeige respektvolles Verhalten gegenüber deinen Trainerinnen, Mitspielerinnen, Gegnerinnen und Schiedsrichterinnen. Akzeptiere Entscheidungen der Schiedsrichterinnen ohne Diskussion. F
• Du unterstützt deine Mannschaft sowohl auf dem Spielfeld als auch abseits des Spiels. Hilf deinen Mitspieler*innen, ihre Fähigkeiten zu verbessern und freue dich über deren Erfolge.
• Während des Trainings und Spiels hörst du aufmerksam auf die Anweisungen deiner Trainer*innen und versuchst, diese umzusetzen.
• Nutze die Trainingszeit, um dich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen, ohne dich ablenken zu lassen.

3. Teamgeist und Fair Play
• Sei ein fairer Sportler und spiele nach den Regeln. Zeige sowohl auf als auch neben dem Spielfeld Fairness und Respekt.
• Setze dich für den Teamgeist ein und hilf deinen Mitspieler*innen, wenn diese Unterstützung brauchen – sei es während des Spiels oder beim gemeinsamen Training.
• Achte darauf, Konflikte auf eine respektvolle Weise zu lösen und vermeide jegliches unfaire Verhalten, wie z.B. unsportliches Verhalten oder Beleidigungen.

4. Ausrüstung und Kleidung
• Achte darauf, dass du immer mit der richtigen Ausrüstung trainierst und spielst. Dazu gehören: Sporttrikot (oder T-Shirt), Sporthose, Fußballschuhe, Schienbeinschoner (Pflicht!) und Stutzen.
• Sei bei kühlem oder regnerischem Wetter auf die notwendigen Kleidungsstücke vorbereitet, wie z.B. Unterhemd, Sweatshirt oder Regenjacke.
• Wenn es sehr kalt ist, solltest du lange Unterwäsche, Mütze und Handschuhe tragen.
• Pflege der Vereinstrikots: Gehe mit der Ausrüstung des Vereins (wie Trikots, Hosen und Trainingsmaterialien) pfleglich um. Diese sind Eigentum des Vereins und sollen in gutem Zustand gehalten werden, damit alle Spieler*innen sie nutzen können.

5. Verhalten auf dem Vereinsgelände
• Sei respektvoll gegenüber allen Vereinsmitgliedern und Gästen des Vereinsgeländes. Achte auf Ordnung und Sauberkeit.
• Respektiere die Regeln des Vereinsgeländes, insbesondere das Rauchverbot und den verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken.

6. Verantwortung für deine Entwicklung
• Du übernimmst Verantwortung für deine eigene sportliche und persönliche Entwicklung. Nutze die Gelegenheit, sowohl deine fußballerischen Fähigkeiten als auch deine sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln.
• Achte darauf, dass das Training und der Sport im Einklang mit deiner schulischen und beruflichen Ausbildung stehen.

7. Pausengetränke und Ernährung
• Achte darauf, während des Trainings und Spiels ausreichend zu trinken. Bringe eine wieder verschließbare Trinkflasche mit, die mit Wasser oder einem isotonischen Getränk (z.B. Apfelschorle im Verhältnis 1:3) gefüllt ist. Verzichte auf zuckerhaltige Limonade oder Cola.

8. Abmeldungen vom Training/Spielen
• Ich gebe frühzeitig bekannt, wenn ich an einem Training nicht teilnehmen kann, damit mein:e Trainer:in planen kann. Da ich meine Mannschaft nicht im Stich lasse, sage ich nur in wirklich dringenden Fällen ab. Diese Verantwortung zeigt meine Zuverlässigkeit und mein Engagement für das Team.

9. Kritik und Kommunikation
• Bei ungerechtfertigter Kritik wird das Gespräch mit den Trainer*innen gesucht, um Missverständnisse zu klären und gemeinsam eine Lösung zu finden.
• Probleme werden frühzeitig angesprochen, da dies sich positiv auf die gesamte Gruppe auswirkt und hilft, Konflikte zu lösen, bevor sie sich verschärfen.

10. Verhalten gegenüber anderen
• Derdie Spielerin wird sich im Rahmen oder im Zusammenhang mit seiner*ihrer Mitgliedschaft des FC Markt Schwaben nicht extremistisch, obszön, provokativ oder beleidigend verhalten.
• Insbesondere wird er*sie es unterlassen, den sozialen Gestaltungsanspruch einer Person oder einer Gruppe von Personen durch herabwürdigende, diskriminierende oder verunglimpfende Äußerungen oder Handlungen in Bezug auf ethnische Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Sprache, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder Alter zu verletzen.
• Derdie Spielerin tritt jeder Form von interpersoneller (körperlicher, emotionaler oder sexualisierter) Gewalt entschieden entgegen und handelt stets respektvoll gegenüber allen.

Erwartungen an das Verhalten der Spieler*innen

Respekt und Fairness

Ich behandle meine Trainerinnen, Mitspielerinnen, Gegnerinnen und Schiedsrichterinnen mit Respekt und Akzeptanz.
Pünktlichkeit und Vorbereitung.
Ich bin immer pünktlich und gut vorbereitet für jedes Training und jedes Spiel.

Teamgeist

Ich trage zu einem positiven Teamgeist bei, indem ich meine Mitspieler*innen unterstütze und gemeinsam mit ihnen an unseren Zielen arbeite.

Fair Play
Ich spiele fair und respektiere die Regeln des Spiels, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.

Verantwortung
Ich übernehme Verantwortung für meine eigene Entwicklung im Fußball und in der Schule und versuche, mein Bestes zu geben.

Vorbildfunktion
Ich bin mir bewusst, dass ich als Spieler*in des FC Markt Schwaben eine Vorbildfunktion habe, sowohl in meinem Verhalten als auch in meiner Einstellung.

Verantwortung für respektvolles Verhalten
Ich werde jederzeit respektvoll mit anderen umgehen und jegliche Form von Diskriminierung oder Gewalt ablehnen.

Dieser Verhaltenskodex soll dir helfen, dich als Spieler*in bestmöglich zu entwickeln und gleichzeitig ein respektvolles und harmonisches Miteinander innerhalb der Mannschaft und des Vereins zu fördern. Der FC Markt Schwaben setzt auf deine aktive Mitgestaltung und Dankbarkeit für die Möglichkeit, im Verein sportlich und persönlich zu wachsen!